Patrick Otto

Warum haben Sie sich für ein Informatikstudium entschieden?

Ich habe mich schon immer für Computer interessiert, viel Computerspiele gespielt und fand es interessant, wie das eigentlich im Hintergrund funktioniert. Dann hatten wir Informatik in der Schule, das war einfach spannend.

Und wieso an der Fakultät für Informatik der Hochschule Mannheim?

Ich komme aus Mannheim und wollte gerne einen praktischen Bezug, da lag die Entscheidung an die Hochschule zu gehen einfach nahe.

Was hat für Sie die Zeit des Studierens ausgemacht? War das eine gute Zeit für Sie?

Ja, auf jeden Fall war das eine gute Zeit für mich. Ich habe zwar keinen Vergleich, beispielsweise zur Uni aber für mich war es großartig. Auch im Nachhinein, klar gab es mal Punkte, wo man sich gefragt hat, warum das jetzt so war oder warum das jetzt so kompliziert sein musste aber im Großen und Ganzen fand ich diese Zeit sehr gut.

Welche Dinge fallen Ihnen spontan ein, die Ihnen an der Fakultät für Informatik besonders gefallen haben?

Den Masterstudiengang fand ich sehr, sehr gut. Sowohl wie er aufgebaut ist, als auch, dass immer versucht wurde von außen Input zu holen. Und das Softwareprojekt, das fand ich damals klasse.

In welchem Bereich haben Sie Ihr Praxissemester absolviert?

Ich war bei einem großen Automobilhersteller in der internen IT.

Hat Ihnen das für Ihr heutiges Berufsleben genutzt?

Ja, ich denk schon. Einen Arbeitsalltag zu haben, reale Aufträge auszuführen, zu sehen wie in einem Unternehmen alles ineinander greift.

Wie war die Zeit der Abschlussarbeit für Sie?

Ich habe den Bachelor und den Master an der Hochschule Mannheim gemacht. Meine Bachelorarbeit war sehr, sehr stressig. Die Zeit für diese Arbeit ist mit drei Monaten relativ knapp. Die Masterarbeit im Bereich Software-Architektur lief dann sehr gut, das analytische Arbeiten hat mir Spaß gemacht.

Wenn Sie heute nochmal entscheiden dürften würden Sie wieder Informatik studieren?

Ja, ich bin glücklich mit meiner Wahl.

Was würden Sie unseren Studieninteressierten mit auf den Weg geben?

Dass, das Studium nur ein kleiner Teil des Ganzen ist. Es ergibt nur einen Sinn wenn man Spaß daran hat und einen das Thema wirklich interessiert, sodass man auch vor oder außerhalb des Studiums Lust hat sich mit dem Bereich auseinander zu setzen.

Wollten Sie immer schon in die Wirtschaft?

Ja, auf jeden Fall.

In welchem Bereich arbeiten Sie heute?

Im Bereich Software-Entwicklung, das heißt speziell Webentwicklung, ich bin aber in die Richtung Projektleitung gegangen. Ich habe mit Webentwicklung angefangen und mache heute auch noch Architektur und Beratung aber im Großen und Ganzen konzentriere ich mich auf die Leitung von Software-Projekten.

Wie war für Sie der Wechsel von Studium ins Berufsleben? Waren Sie durch Ihr Studium gut vorbereitet?

Halbwegs gut ja, so vollkommen nicht aber das ist man wahrscheinlich nie. Ich denke, das Studium hat sich heute auch noch mal verbessert. Ich bekomme durch die Studierenden, die sich bei uns in der Firma bewerben den aktuellen Stand relativ gut mit und auch mit einigen Professoren stehe ich noch im Austausch, so sehe ich was sich im Vergleich zu früher verändert hat.

Sind Sie heute beruflich da wo Sie als Studierender einmal hin wollten?

Ja, grundsätzlich bin ich da wo ich hin wollte.

Was würde Sie den heutigen Studierenden mit auf den Weg geben wenn sie eine Karriere in der Wirtschaft anstreben?

Man muss wirklich offen und interessiert an die Sache ran gehen und auch neben dem Studium kleine Projekte machen, die einem Spaß bringen, wo man sich ausprobieren kann. Es wirklich ausprobiert zu haben hilft später enorm weiter. In Vorstellungsgesprächen hat man dann auch gleich vielmehr zu erzählen und später im Berufsleben weniger Probleme mit Herausforderungen. Die Vorlesungen sind die Grundlagen, das Handwerkszeug, der Rest kommt nur über praktische Erfahrungen.