Machen Sie ein Projekt mit uns: Das Software-Entwicklungsprojekt in den Informatik-Studiengängen

Sie brauchen ein Tool oder eine Web-Applikation?
Sie wollen Ihr Produkt um eine Komponente erweitern?
Sie wollen verschiedene Ansätze vergleichen?

Nachdem unsere Studierenden in der Theorie gelernt haben, wie Software-Projekte erfolgreich beendet werden, haben sie im Software-Entwicklungsprojekt die Aufgabe, weitgehend selbständig ein Projekt durchzuführen.

Auftraggeber ("Kunden") sind Firmen aus der Region, nach deren Vorstellungen vier 5-köpfige Teams Software entwickeln. Nach der 10-wöchigen Entwicklungszeit erhält der Kunde 4 Lösungen in "near product quality", aus denen er die Passendste und Beste auswählen kann.

Warum machen wir das?

Wir möchten den Studenten die Fertigkeit vermitteln, selbständig und eigenverantwortlich Software im Team entwickeln zu können. Neben der Anwendung "technischer" Methoden sind dazu auch "soziale" Kompetenzen notwendig - am besten erlernbar in einer realistischen, d. h. dem Berufsalltag entsprechenden, Umgebung.

Was haben Sie als Auftraggeber davon?

Ein Produkt werden Sie nicht erhalten, Sie können jedoch bestimmen, wie "gut" die gelieferte Software werden soll, bzw. welche besonderen Qualitäten sie haben soll. Sie machen die Vorgaben, gerne auch sehr vage. Die Studierenden entwickeln für Sie Komponenten, probieren Technologien aus, bauen einen voll funktionsfähigen Prototypen ... und das in vierfacher Ausfertigung, da vier Teams die gleiche Aufgabe lösen.

Was erwarten wir von Ihnen?

Die Teams arbeiten an der Hochschule. Sie stehen für Rückfragen zur Verfügung, idealerweise 1-2h pro Woche für persönliche Gespräche.

Eine Vergütung ist nicht vorgesehen, die Studierenden freuen sich jedoch natürlich über eine "Anerkennungsprämie".

Nach dem SEP besteht die Möglichkeit, dass Studierende im darauffolgenden Semester ihr Praxissemester bei Ihnen machen und so das Produkt weiter entwickeln und betreuen können.

Was entsteht im SEP?

Beispiel 1: Produkt-Konfiguration

Stark konfigurierbare Produkte sind ein wichtiges Verkaufsargument, jedoch ist es für Vertriebsmitarbeiter vor Ort schwierig, bei der Vielzahl von Varianten den Überblick zu behalten. Die Lösung haben die Studierenden entwickelt: eine PC-Anwendung, mit der das Produkt online zusammengesetzt werden kann, wobei natürlich alle technischen und rechtlichen Randbedingungen eingehalten werden. Eine intuitiv zu bedienende Oberfläche ist dabei wichtig, da sich der Vertriebsmitarbeiter auf das Gespräch konzentrieren muss. Natürlich ist auch ein Ausdruck als Angebot (einschl. Preisinformation, in Firmen-Layout) möglich. Um die Produktdaten aktuell zu halten, ist eine (nächtliche) Aktualisierung der Datenbank unter Minimierung der Datenmenge vorgesehen.

Beispiel 2: Zeitplanung

Service-orientierte Unternehmen, die einen großen Mix an Service-Leistungen anbieten von Applikationsentwicklung bis in-house-Schulung, haben neben wenigen größeren eine Vielzahl von kleineren Projekten, auf denen wenige, oft nur ein Mitarbeiter beschäftigt ist. Klassische Projektmanagement-Systeme sind für die Planung in solch einem Rahmen nicht geeignet. Die Studierenden haben ein Tool entwickelt, dass eine grafische Darstellung für Planung und Überwachung ermöglicht. Neben einer durchdachten Oberfläche war die Anbindung verschiedener anderer Planungstools erforderlich. Das Tool wird z.Z. im Unternehmen zu einem Produkt weiterentwickelt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Weitere Informationen erhalten Sie in dem SEP-Flyer, auf dem YouTube Channel der Fakultät für Informatik

Kontakt

Prof. Dr. Peter Kaiser
Gebäude A, Raum 113b
+49 621 292-6768
+49 621 292-6237
p.kaiser@hs-mannheim.de

Übersicht abgeschlossener Projekte

Details zum Lehrkonzept

Gröschel, M./ Roth-Dietrich, G.: Acquisition of practical skills in the protected learning space of a scientific community, in: Proceedings of the 3rd European Conference of Software Engineering Education, ECSEE'18 ACM, New York, NY, USA, S. 63-71. DOI: Paper

In diesem wissenschaftlicher Paper beschreiben die Professoren Gröschel und Roth-Dietrich das Konzept, best practices und die Vorteile des Unternehmensinformatikprojektes (UIP).